Satzung des Schachvereins Königsspringer Hamm 45/58 (Stand 15.09.1999)

 

§1 Name. Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Schachverein führt den Namen Königsspringer Hamm 45/58, hat seinen Sitz in Hamm und ist auch mit seinen Einzelmitgliedern Mitglied im Schachbezirk Hamm, im SB NRW und im LSB NRW.

2. Das Geschäftsjahr beginnt und endet mit dem Kalenderjahr.

 

§2 Zweck und Ziel des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung". Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie wirtschaftliche Zwecke.

2. Der Verein sieht seine Aufgabe in der Pflege und Förderung des Schachspiels als sportliche Disziplin, die in besonderem Maße geeignet ist der geistigen Entwicklung und dem logischen Denken zu dienen. Er sucht sein Ziel zu erreichen durch ständiges Abhalten von Spielstunden, Vereinsturnieren sowie durch Teilnahme an örtlichen und überörtlichen Turnieren und um der Jugend eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu geben. Alle dem Verein zur Verfügung stehenden Mittel dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

 

§3 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied kann jede Person durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag bei einem Vorstandsmitglied werden. Bei Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

2. Die Entscheidung zur Aufnahme trifft der Vorstand innerhalb eines Monats.

 

§4 Pflichten

1. Mit Aufnahme in den Verein verpflichtet sich jedes Mitglied zur Anerkennung der Vereinssatzung.

2. Jedes Mitglied ist zur Zahlung des festgesetzten Beitrages verpflichtet. Beiträge sind eine Bringschuld und auf eigenes Risiko dem Kassierer zu entrichten.

3. Jedes Mitglied soll nach Kräften den Vereinszweck fördern. Es hat Vereinsschädigendes Verhalten zu vermeiden und sich sportlich und kameradschaftlich gegenüber seinen Vereinskameraden zu verhalten.

 

§5 Rechte

1. Durch die Mitgliedschaft erwirbt jeder das Recht, Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

2. Jedes Mitglied erwirbt das Recht an Abstimmungen in der Mitgliederversammlung teilzunehmen und sofern es geschäftsfähig ist, sich in ein Vereinsorgan wählen zu lassen.

 

§6 Ende der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, der schriftlich gegenüber einem Vorstandsmitglied zu erklären ist. Die Austrittsfrist beträgt einen Monat zum 30. Juni oder zum 31. Dezember. Die Freigabe erfolgt nur, wenn die laufenden Beiträge bezahlt sind und keine weiteren Forderungen bestehen.

2. Die Mitgliedschaft endet durch den Tod des Mitglieds.

3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es trotz erfolgloser Mahnung durch den Kassierer mindestens 6 Monate mit dem Beitrag im Rückstand ist.

4. Ein Ausschluss ist ferner zulässig, wenn grob Vereinsschädigendes Verhalten vorliegt.

5. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit ⅔ Mehrheit. Vor dem Ausschluss ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Vorstandsbeschluss ist ihm schriftlich mitzuteilen.

6. Es besteht kein Anspruch auf ein Auseinandersetzungsguthaben. Geleistete Beiträge werden nicht erstattet.

 

§7 Beiträge

1. Die Höhe der Beiträge wird in der Jahreshauptversammlung festgelegt.

2. Auf schriftlichen Antrag eines Mitglieds zum Jahresbeginn kann der Vorstand die Beiträge während einer wirtschaftlichen oder sozialen Notlage auf 50% ermäßigen.

 

§8 Organe

1. Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der Spielausschuss. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können weitere Organe gebildet werden.

2. Die Tätigkeit der obigen Mitglieder ist ehrenamtlich. Die Auslagen werden nur nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung erstattet.

 

§9 Mitgliederversammlungen 

1. Die Interessen des Vereins werden, soweit sie nicht vom Vorstand oder einem anderen Vereinsorgan zu regeln sind, durch Beschlussfassung in einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung geregelt.

2. Folgende Angelegenheiten kann die Mitgliederversammlung nicht auf andere Organe übertragen:

a) Die Bestellung, Kontrolle und Entlastung des Vorstandes

b) Änderungen der Satzung und der Geschäftsordnung

c) Die Entscheidung über die Auflösung des Vereins

d) Die Festsetzung der Beiträge

3. Der Vorstand muss mindestens einmal im Jahr in einer Jahreshauptversammlung den Mitgliedern einen Rechenschaftsbericht geben. Die Jahreshauptversammlung ist spätestens 4 Wochen nach dem Geschäftsjahr abzuhalten.

4. Im Falle der Zustimmung zum Rechenschaftsbericht, ist den Vorstandsmitgliedern für den Berichtszeitraum durch Handzeichen Entlastung zu erteilen.

5. Eine Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn 50 v. H. des Vorstandes oder 50 v. H. der Mitglieder dies schriftlich beantragen.

6. Die Einladung sowie die Tagesordnung sind spätestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich bekannt zu geben. Änderungen der Tagesordnung sind möglich.

7. Ordnungsgemäß einberufene Versammlungen sind beschlussfähig. Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der anwesenden Mitglieder, sofern die Satzung nicht etwas anderes bestimmt.

8. Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen; jedes stimmberechtigte Mitglied kann durch Antrag die geheime Abstimmung herbeiführen.

9. Über alle Versammlungen ist eine Niederschrift zu führen, die bei der nächsten Versammlung verlesen und genehmigt werden muss. Des Weiteren ist die Anwesenheit festzuhalten.

 

§10 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:      1. Vorsitzender                         2. Vorsitzender

1. Kassierer                             2. Kassierer

1. Spielleiter                            2. Spielleiter

Jugendleiter

Schriftführer

Gerätewart

Pressewart (wird vom Vorstand bestellt)

Eine Jugendabteilung kann ab 15 Jugendlichen gegründet werden. Grundlage ist die Vereinssatzung.

2. Die 1. Vorstandsmitglieder werden in den Jahren mit ungeraden Jahreszahlen und die Stellvertreter in den geraden Jahren gewählt. Diese Regelung (§ 10.2) tritt ab Jahreshauptversammlung 2000 in Kraft. Wenn nur ein Vorschlag vorliegt, genügt Abstimmung per Handzeichen, bei mehreren Vorschlägen erfolgt geheime Wahl.

3. Um eine erfolgreiche Vereinsarbeit leisten zu können, ist der Vorstand berechtigt einen Gesamtvorstandsvorschlag zu machen, der en bloc abgestimmt werden kann.

4. Dem Spielausschuss gehören der 1. und 2. Spielleiter, der Jugendleiter sowie 2 weitere von der Versammlung zu wählende Mitglieder an. Aufgabe des Spielausschusses ist die Aufstellung der Mannschaften.

5. Es sind 2 Kassenprüfer zu wählen, von denen einer nach einem Jahr durch Neuwahl zu ersetzen ist, so dass jeder nur 2 Jahre im Amt bleibt.

6. Der 1. oder 2. Vorsitzende und der 1. oder 2. Kassierer vertreten den Verein nach außen und zwar jeweils zu zweit. Die Vertretungsmacht beschränkt sich auf das Vereinsvermögen. Der Vorstand ist zuständig für die Erledigung der Verwaltungsgeschäfte und die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand ist berechtigt, selbständig zu entscheiden, wenn das Aufschieben der Entscheidung unmöglich ist. Die Mitglieder müssen jedoch in kürzester Zeit unterrichtet werden. Einen Zugriff auf das Vereinskonto (Kontobevollmächtigtung) haben jeweils der 1. Vorsitzende sowie der 1. und 2. Kassierer.

7. Bei Stimmgleichheit im Vorstand entscheidet der Vorsitzende.

 

§11 Geschäftsordnung

1. Es ist eine Geschäftsordnung zu erstellen, deren Punkte auf der Jahreshauptversammlung bei Handlungsbedarf mit einfacher Mehrheit der Anwesenden geändert werden können (z. Bsp. Beiträge, Vereinslokal, Veranstaltungen, Ehrungen, Fahrtkosten, Ordnungsstrafen, Zuschüsse bei Turnieren, usw.).

 

§12 Haftung

1. Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen. Es besteht keine persönliche Haftung der Mitglieder.

2. Aus Rechtsgeschäften wird der Verein durch Handeln seines Vorstandes, eines besonderen Vertreters oder eines Bevollmächtigten verpflichtet, sofern die Person im Namen des Vereines gehandelt hat.

 

§13 Fusion

1. Kann der Vorstand Zweck und Ziel des Vereins nicht mehr ausreichend verfolgen. so kann er sich in einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung den Auftrag geben lassen, Fusionsgespräche mit einem dem gleichen Zweck verfolgenden Nachbarverein zu führen. Hierfür ist die einfache Mehrheit aller Vereinsmitglieder erforderlich.

2. Er hat sich nach den Gesprächen und den dabei erreichten Bedingungen, die möglichst nahe bei den vorherigen Statuten liegen sollten, die Zustimmung der Mehrheit der Mitlieder zu holen.

3. Bei einem Vereinszusammenschluss sollen alle Jubiläumskriterien der Mitglieder erhalten bleiben.

 

§14 Auflösung des Vereins 

1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von ¾ der Mitglieder erforderlich.

2. Das bei der Auflösung vorhandene Vermögen wird dem Stadtsportbund Hamm e. V. zur treuhändischen Aufbewahrung übergeben, mit der Maßgabe dieses einem etwas später im Stadtteil 59077 neu zu gründenden Schachverein zur Verfügung zu stellen.

3. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.

 

§15 Inkrafttreten

1. Diese Satzung tritt durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 26.06.1998 in Kraft. Sie kann durch Beschluss einer Mitgliederversammlung, wenn ¾ der anwesenden Mitglieder dafür sind, geändert werden.

2. Die bisherigen Satzungen der Schachvereine Wiescherhöfen und Königsspringer Herringen sind hiermit ab sofort ungültig.